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HAUPTORGEL

IIm September 1900 wurde die erste Orgel der St. Paulskirche - erbaut von der Firma Strebel-Nürnberg - eingeweiht. Der Anschaffungspreis, der mit pneumatischer Traktur ausgestatteten Orgel, betrug damals 1 000 Mark. Nachdem im 1. Weltkrieg, im Jahre 1917, die Zinnpfeifen gegen minderwertige Zinkpfeifen ausgetauscht wurden, wurde 1941 die Orgel durch die Firma Steinmeyer überholt und kleine Erweiterungen ausgeführt. Bis zum Oktober 1963 tat diese - wenn auch in den letzten Jahren in einem ständig reparaturbedürftigen Zustand ihre Dienste.

Am 3. Mai 1964 konnte die für
250 000 DM von der Firma E. F. Walcker & Cie  erbaute mechanische Schleifladenorgel eingeweiht werden, die auch heute noch ihren Dienst in unserer Kirche versieht. mehr...
Die Orgel hat folgende, von Hauptkonservator W. Super-Eßlingen/Neckar erstellte, Disposition:

.

HAUPTWERK

 

1.

Großpraestant (Prospekt)

16’

2.

Quintadena

16’

3.

Prinzipal

8’

4.

Flötgedackt

8’

5.

Spillpfeife

8’

6.

Oktave

4’

7.

Blockflöte

4’

8.

Scharfquinte

2 2/3’

9.

Feldflöte

2’

10.

Larigot 3fach

2’

11.

Mixtur 6fach

1 1/3’

12.

Fagott

16’

13.

Helltrompete

8’

 

BRUSTWERK

 

14.

Gedackt

8’

15.

Quintviola (Quintade)

8’

16.

Kleinpraestant (Prospekt)

4’

17.

Kleingedackt

4’

18.

Kleinoktave

2’

19.

Waldflöte

2’

20.

Sifflötenquinte

1 1/3’

21.

Nonenflöte

8/9’

22.

Scharfzimbel 4fach

2/3’

23.

Musette

8’

24.

Schalmey

8’

 

Tremulant

 

 

SCHWELLWERK

 

25.

Stillbordun

16’

26.

Hölzern Flöte

8’

27.

Spitzgedackt

8’

28.

Harfpfeife

8’

29.

Geigend Prinzipal

4’

30.

Rohrflöte

4’

31.

Schwebend Harf

4’

32.

Quintflöte

2 2/3’

33.

Oktavflöte

2’

34.

Terzflöte

1 3/5’

35.

Septimflöte

1 1/7’

36.

Gemshörnlein

1’

37.

Terzianscharf 6fach

2’

38.

Zimbelpfeife 1fach

1/6’

39.

Dulzian

16’

40.

Hautbois (Oboe)

8’

41.

Clarine

4’

 

Tremulant

 

 

PEDALWERK

 

42.

Untersatz

32’

43.

Großprinzipal (Prospekt)

16’

44.

Subbaß

16’

45.

Großoktave (Oktavbaß)

8’

46.

Spitzflöte

8’

47.

Rohrpommer

4’

48.

Dolkanpiffaro

4’ + 2’

49.

Zink

5 1/3’+3 1/5’+2 2/7’

50.

Rauschpfeife

2 2/3’+1 1/3’+1’

51.

Posaunenbaß

16’

:52.

Dunkeltrompete

8’

53.

Clarion

4’

54.

Vox humana

2’

CHORORGEL

Wenige Jahre später wurde der Wunsch nach einer Chororgel laut, nachdem St. Paul “die Konzertkirche” in Fürth geworden war.  Damit wurde auch den Bedürfnissen der Fürther Orgeltage Rechnung getragen, welche in St. Paul ihren Ursprung hatten.

Am 12. November 1972 konnte die neue Chororgel, die ebenfalls durch die Orgelbaufirma C.F. Walcker erbaut wurde, im Hauptgottesdienst eingeweiht werden. Die Orgel spielte der damalige Landeskirchenmusikdirektor Professor Friedrich Högner aus München.

Die Disposition der Chororgel erstellte, wie bei der Hauptorgel, Hauptkonservator Dr. W. Super.
Besonderheit ist, dass vom Spieltisch hinter dem Altar die gesamte Hauptorgel über Fernbedienung gespielt werden kann. Der Organist kann also auf zwei Orgeln gleichzeitig spielen.
Der große technische, vor allem elektronische Aufwand, der für dieses “Verbundsystem” nötig war, wäre undenkbar gewesen, wenn nicht die Fürther Orgelfreunde einen Großteil der Kosten durch Spenden selbst aufgebracht hätten. Denn mit den vielen Verkabelungen und Kontakten kam das Werk immerhin auf 70 000 DM.

DISPOSITION DER CHORORGEL.

 

HAUPTWERK

 

1.

Grobedackt

8’

2.

Prinzipal

4’

3.

Flachflöt3e

2’

4.

Mixtur 4fach

 

 

SCHWELLWERK

 

5.

Kupfergedackt

8’

6.

Rohrflöte

4’

7.

Prinzipal

2’

8.

Terzian 2fach

1 3/5’+1 1/3’

9.

Zimbel 3fach

 

 

Tremolo

 

 

PEDALWERK

 

10.

Subbaß

16’

11.

Gedeckbaß

8’

12.

Schwiegel

4’

13.

Stillfagott

8’

Hauptorgel

Hauptorgel auf der Empore

 
Hauptorgel---Spieltisch

Spieltisch der Hauptorgel

 

Chororgel_hinter dem Altar

Chororgel hinter dem Altar

 

IMG_2689 Chororgel mit Spieltisch

Spieltisch der Chororgel

 

 

IMG_8741Paulskirche-vom-Gemeindehaus-aus

St. Paulskirche

IMG_8984-bEingang-Gemeindehaus

Gemeindehaus

20131112-_Pfarrhaus-bea-si

Eingang zum Pfarramt